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Heizöpreise-Trend Mittwoch 15.02.2017: Auf und Ab der Heizölpreise geht weiter (15.02.2017)

Schwacher Euro belastet die Ölpreise und US-Öllagerbestände könnten weiter steigen

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) hat sich am Dienstag gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 1,1 % verringert und stand zum Tagesschluss bei 61,83 Euro/100 L, damit konnte die Marke von 62 Euro/100 Liter wieder unterboten werden.

Heizölpreis-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Dienstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Mittwochmorgen gehen wir für die Heizölpreise heute von folgender Tendenz aus: leicht steigend!

 

Bereich Schlusskurs
13.02.2017
Schlusskurs
14.02.2017
Veränderung
zum Vortag
Tendenz für
15.02.2017
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
62,51 61,83 - 1,1 %  
Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
55,59 55,97 + 0,7 %  
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,0596 1,0577 - 0,2 %  

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat April 2017 ist  zum Handelsschluss (20.00 Uhr) am Dienstag mit einem Plus von 0,7 % aus dem Handel gegangen und schloss bei 55,97 US-Dollar/Barrel. Damit wurde die Marke von 56,00 USD/Barrel nur leicht verfehlt. Damit setzt sich das Auf und Ab bei den Ölpreisen fort. Der Anstieg der Ölpreise am gestrigen Tag war vor allen Dingen eine Gegenreaktion gegenüber dem Preisanstieg vom Vortag. Gleichzeitig setzte der starke US-Dollar die Ölpreise zusätzlich unter Druck.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch liegt der Ölpreis für die Nordseesorte Brent für eine Auslieferung im Monat April 2017  bei 55,82 US-Dollar/Barrel, dies entspricht einem Minus von 0,3 % gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag. Die Ölmärkte erwarten weiter gestiegene US-Öllagerbestände, die heute Nachmittag vom amerikanischen Energieministerium für die letzte Woche veröffentlicht werden - dieses Szenario belastet heute die Ölpreise.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsende am Dienstag mit einem Minus von 0,2 % bei 1,0577. Damit konnte die Marke von 1,06 nicht wieder übersprungen werden. Die Aussagen der Chefin der US-Notenbank, bei stabiler wirtschaftlicher Entwicklung die Zinsen in den USA weiter anzuheben, belastete gestern den Euro.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch liegt das Wechselkursverhältnis US-Dollar zum Euro kaum verändert bei 1,0575. Am Nachmittag könnte die Veröffentlichung verschiedener US-Konjunkturdaten das Wechselkursverhältnis beeinflussen.

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