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Heizölpreise-Trend Montag 13.02.2017: Heizölpreise leicht steigend zum Wochenstart erwartet (13.02.2017)

OPEC setzt beschlossene Ölförderkürzung im Januar zu 90 % um - gleichzeitig bauen US-Ölfrackingfirmen die Ölförderung weiter aus

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) hat sich am Freitag gegenüber dem Schlussstand vom Vortag nicht verändert stand zum Tagesschluss bei 61,73 Euro/100 L, damit konnte die Marke von 61 Euro/100 Liter gehalten werden.

Heizölpreis-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagmorgen gehen wir für die Heizölpreise heute von folgender Tendenz aus: leicht steigend!

 

Bereich Schlusskurs
09.02.2017
Schlusskurs
10.02.2017
Veränderung
zum Vortag
Tendenz für
13.02.2017
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
61,73 61,73 +- 0,0 %  
Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
55,63 56,61 + 1,8 %  
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,0657 1,0640 - 0,2 %  

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat April 2017 ist  zum Handelsschluss (20.00 Uhr) am Freitag mit einem starken Plus von 1,8 % aus dem Handel gegangen und schloss bei 56,61 US-Dollar/Barrel. Damit konnte die Marke von 56,00 USD/Barrel wieder klar übersprungen werden. Nach einer aktuellen Information der Internationalen Energie Agentur (IEA) haben die OPEC-Mitglieder die im letzten Jahr beschlossene Ölförderkürzung im Januar 2017 zu 90 % umgesetzt. Diese Mitteilung stützte die Ölpreise zum Wochenausklang.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Montag liegt der Ölpreis für die Nordseesorte Brent für eine Auslieferung im Monat April 2017 bei 56,52 US-Dollar/Barrel, dies entspricht einem Minus von 0,2 % gegenüber dem Schlussstand vom Freitag. Neue Informationen am Freitagabend zur Entwicklung der Öl-Frackingaktivitäten in den USA - die Anzahl der Bohrlöcher ist auf 591 Stück gestiegen - belasten die Ölpreise zum Wochenstart.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsende am Freitag mit einem Minus von 0,2 % bei 1,0640. Aussagen des amerikanischen Präsidenten zur möglichen Senkung von Unternehmenssteuern und die politischen Unwägbarkeiten in Frankreich haben den Euro belastet.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Montag liegt das Wechselkursverhältnis US-Dollar zum Euro kaum verändert bei 1,0649, dies entspricht einem leichten Plus von 0,1 % zum Freitag. Es wird ein ruhiger Handel am Montag erwartet, da keine aktuellen News zu den Finanzentwicklungen anstehen.

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